Präsentation der Publikation durch die Autoren

Aufzeichnung der Vorträge zum Internationalen Denkmaltag am 19. Oktober 2020 (Nachholtermin).

  • PD Dr. Andreas Brämer (Institut für die Geschichte der deutschen Juden): Der Israelitische Tempel – eine kurze Geschichte des Reformjudentums in Hamburg
  • PD Dr.-Ing. Ulrich Knufinke (Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege und Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur, TU Braunschweig): Der Tempel in der Poolstraße als Zeugnis des Wandels in der Synagogenarchitektur des 19. Jh.
  • Prof. Dr. Miriam Rürup (Institut für die Geschichte der deutschen Juden): Das Tempelgebäude seit der Profanierung 1931

Stiftung Denkmalpflege Hamburg (Aufnahme und Schnitt: Turgay Ugur)

Die Publikation „Der Israelitische Tempel in Hamburg“ erschien als Band Nr. 7 der Reihe „Archiv aus Stein“ in gemeinsamer Herausgeberschaft von Stiftung Denkmalpflege Hamburg und dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden. ISBN 978-3-936406-63-4.

Das erste Bethaus, das Hamburger Juden sich erbauten, war der Tempel in der Poolstraße. Ein eindrucksvoller, eleganter und repräsentativer Bau und eine der Keimzellen des Reformjudentums.

Diese überragende Bedeutung des Tempels sollte zu einem neuen Ansatz im Umgang mit seiner erhaltenen Substanz führen.