Ohlendorff'sche Villa
Foto: E. Clees / Stiftung Ohlendorff’sche Villa

Der traditionelle Tag des offenen Denkmals© diesmal virtuell – die Corona-Pandemie macht 2021 den unbeschwerten Gang durch Volksdorfs gute Stube unmöglich. Aus diesem Grund laden zwei ausgewiesene Kenner von Haus und Bauherrn-Familie zu einem virtuellen Rundgang durch die Ohlendorff’sche Villa und durch die mit Hans von Ohlendorff zu Ende gegangener Familiengeschichte ein. Dabei erfährt der geneigte Zuschauer, die Zuschauerin vieles, das sich nicht ohne weiteres bei einer bloßen Besichtigung erschließt.

Die Stiftung Ohlendorff’sche Villa, Besitzerin des damaligen Herrenhauses, der jetzigen Kultur- und Begegnungsstätte laden mit diesem Video herzlich dazu ein, dem virtuellen Besuch „nach Corona“ einen tatsächlichen, persönlichen folgen zu lassen.

Im Alten Dorfe 28          

E. Elingus errichtete die Villa 1928/29 als neoklassizistischen Putzbau für Hans v. Ohlendorff. 1951-2007 als Ortsamt der Walddörfer genutzt, sollte sie an den Meistbietenden verkauft werden, was ein Bürgerbegehren verhinderte. Im Juli 2014 übernahm eine gemeinnützige Stiftung das Haus, nachdem es wieder denkmalgerecht hergerichtet worden war. Insbesondere die Farbgestaltung der Repräsentationsräume (Vorhalle u. Empfangsraum, Bibliothek, Wintergarten u. Morgenzimmer) aber auch der öffentlich zugänglichen Nebenräume wurde nach intensiver Befunduntersuchung wieder hergestellt.        

Veranstalter: Stiftung Ohlendorff’sche Villa      

Teilnahme am Tag des offenen Denkmals® 2021 in Hamburg