Ehem. Zwangsarbeiterbaracken in Fuhlsbüttel – Ein Rundgang durch die Austellung

Ehemalige Zwangsarbeiterbaracken

Ein Video-Rundgang durch zwei der fünf Ausstellungen der Willi-Bredel-Gesellschaft – Geschichtswerkstatt e. V. zum Thema Zwangsarbeit in Hamburg 1943 – 1945 und der Nutzung der Baracken in der Nachkriegszeit.

In dem ehem. Zwangsarbeiterlager der Firma Kowahl & Bruns waren 1943–45 niederländische, italienische, französische und belgische Zwangsarbeiter untergebracht, die zu Tarnarbeiten auf dem Flughafen und in der Rüstungsproduktion bei Röntgen-Müller (heute Phillips) eingesetzt wurden. Die Willi Bredel-Gesellschaft hat die letzten, weitgehend im Originalzustand erhaltenen Baracken vor dem ursprünglich geplanten Abriss gerettet und saniert. In der ehem. Reichsluftschutzbaracke, Typ RL IV, die seit 2008 unter Denkmalschutz steht, befinden sich mittlerweile fünf Dauerausstellungen über Zwangsarbeit in Hamburg.

Veranstalter: Willi-Bredel-Gesellschaft – Geschichtswerkstatt e. V.

Teilnahme am Tag des offenen Denkmals® 2020 in Hamburg